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Kramp-Karrenbauer will sich „nicht künstlich von Merkel absetzen“

Annegret Kramp-Karrenbauer und Angela Merkel am 29.10.2018, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Annegret Kramp-Karrenbauer und Angela Merkel am 29.10.2018, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer will sich „nicht künstlich“ von Bundeskanzlerin Angela Merkel absetzen. „Das ist für mich eine Haltungsfrage“, sagte die Bewerberin um den CDU-Vorsitz der „Saarbrücker Zeitung“ (Dienstagsausgabe). Gleichzeitig widersprach Kramp-Karrenbauer dem Eindruck, wie eine zweite Merkel zu wirken.

„Ich stehe mit einem eigenen Profil vor den Mitgliedern“, sagte sie. Sie habe als Generalsekretärin bereits eigene Akzente gesetzt, etwa mit der Debatte um ein Gesellschaftsjahr, ihrem „klaren Standpunkt“ zum Erhalt des Werbeverbots für Abtreibungen oder der Forderung nach Entschädigung für Dieselfahrer. Zu einer möglichen späteren Kanzlerschaft sagte die CDU-Politikerin: „Man kann sich nicht um den CDU-Parteivorsitz bewerben, ohne die Möglichkeit zu akzeptieren, dass es einmal zu dieser Frage kommen kann.“ Allerdings stelle sich diese Frage „im Moment“ nicht, denn es gebe eine Regierung und eine Kanzlerin. „Meine Aufgabe als Parteivorsitzende wird es sein, mit dafür zu sorgen, dass diese Regierung mit Angela Merkel bis zum Ende der Legislaturperiode ihre Arbeit machen kann.“

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