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Spahn brachte Merkel in Sondierungen auf die Palme

Jens Spahn, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Jens Spahn, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Sondierungen haben offenbar nicht nur SPD-Chef Martin Schulz sondern auch Bundeskanzlerin Angela Merkel zugesetzt. In einer unionsinternen Besprechung in der letzten Sondierungsrunde am späten Donnerstagabend letzter Woche habe CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn erklärt, er vermisse die Überschrift für diese Neuauflage der Großen Koalition, sagten mehrere Verhandlungsteilnehmer der „Berliner Zeitung“ (Donnerstagsausgabe). „Es sieht aus wie 2013, nur teurer“, habe Spahn gesagt.

„Da ist sie richtig hochgegangen“

Merkel habe auf die Forderung nach einer Botschaft äußerst ungehalten reagiert. „Da ist sie richtig hochgegangen“, sagen Unionsleute. Es sei eine der wenigen Punkte gewesen, an denen die sonst sehr konzentrierte Kanzlerin mal etwas die Fassung verloren habe.

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1 Kommentar 19.01.2018
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Kommentare:
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  • 🕝 Gernot

    Herr Spahn sollte mal von seinem hohen Ross herunter kommen. Seine soziale Absicherung ist doch für Ihn kein Thema. Die soziale Spaltung in unserer Gesellschaft ist doch nicht mehr nach vollziehbar. 10 % der Menschen haben mehr zur Verfügung als die anderen 90 %, wie soll da eine Regierung zu Stande kommen?
    Die Wähler der AfD sind intelligent genug um die Schieflage zu beurteilen. Ein weiter so ist der blanke Verrat an den Menschen, die diesen Staat aufgebaut haben!

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