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Lambrecht und Widmann-Mauz mahnen Firmen zu Einsatz gegen Rassismus

Annette Widmann-Mauz, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Annette Widmann-Mauz, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) und die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU), haben deutsche Unternehmen zum Einsatz gegen Rassismus aufgefordert. Anlass ist die deutliche Positionierung von Daimler-Chef Ola Källenius gegen rechte Umtriebe im Stammwerk in Stuttgart-Untertürkheim: „Es ist wichtig, dass Unternehmen klare Kante zeigen und sich deutlich für eine weltoffene Gesellschaft einsetzen. Diese Botschaft muss man auch leben, indem man sich konsequent gegen Diskriminierung und Intoleranz im eigenen Unternehmen wehrt“, sagte Lambrecht dem „Handelsblatt“ (Freitagsausgabe).

Wenn Hass geschürt und Menschen attackiert werden, dürfe niemand wegschauen und weghören. „Wir erleben, wie aus Worten Taten werden“, so die Justizministerin weiter. Widmann-Mauz nannte es „richtig und wichtig, wenn Unternehmen, wie jetzt Daimler, Flagge zeigen und sich klar gegen Rassismus positionieren“. Vielfalt und „ein gelingendes Miteinander in Betrieb und Gesellschaft“ seien schlicht „ein Muss für Deutschland als Exportnation“, so die CDU-Politikerin weiter. Wer diese gesellschaftliche Vielfalt als Gefahr propagiere, „grenzt nicht nur aus, sondern schadet unserem Standort, der auf Fachkräfte angewiesen ist, wenn wir Innovation, Beschäftigung und Wohlstand erhalten wollen“, sagte Widmann-Mauz. Sie unterstütze es daher, dass Unternehmen in der Arbeitgeberinitiative „Charta der Vielfalt“ die Potenziale gemischter Teams förderten und sich gegen Ausgrenzung stark machten, so die Integrationsbeauftragte weiter. Man müsse Rassismus überall deutlich widersprechen müsse, nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch in sozialen Netzwerken, in Vereinen und Kneipen, sagte Lambrecht. „Wir alle sind gefordert, Hass und Hetze entgegenzutreten“, so die Justizministerin weiter. Hassbotschaften müssten nicht nur strafrechtlich verfolgt werden. „Sie können auch Anlass für harte arbeitsrechtliche Konsequenzen sein, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Hetze am eigenen Arbeitsplatz zu schützen“, sagte Lambrecht dem „Handelsblatt“.

Kommentieren? 01.08.2019
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