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Lauterbach: Neue Corona-Maßnahmen möglicherweise zu spät eingeführt

Fahrgäste mit Mund-Nasen-Schutz, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Fahrgäste mit Mund-Nasen-Schutz, über dts Nachrichtenagentur

Nach den neuen Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern warnt der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach, dass diese möglicherweise bereits früher hätten eingeleitet werden müssen.

Lesezeit: 1 Minuten

Berlin (dts Nachrichtenagentur) –  „Die Schritte, die beschlossen wurden, sind richtig. Aber sie sind möglicherweise zwei Wochen zu spät“, sagte Lauterbach dem Nachrichtenportal T-Online. Private Feiern müssten jetzt „reduziert werden“.

Höhere Bußgelder

Er forderte zudem „verschärfte Bußgelder beim Verweigern von Masken“. Mit Blick auf die Winterzeit sagte der Sozialdemokrat: „Ob es Feiern an Weihnachten geben kann, das entscheidet sich in den nächsten Wochen.“ Lauterbach sagte, dass die Bundesliga zwar ihren Spielbetrieb fortsetzen könne, obwohl für die Spieler viele Tests verbraucht würden. „Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens ist aber auch klar: Ab sofort sollten nur noch Geisterspiele stattfinden.“ Er sei zwar selbst mal ein Gegner von Geisterspielen gewesen, aber man müsse sich „auch korrigieren können, wenn man etwas falsch eingeschätzt hat“.


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