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Lehrerpräsident will Staatsvertrag statt Nationalem Bildungsrat

Abgeschlossenes Schultor, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Abgeschlossenes Schultor, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, hat Verständnis für die Kritik von Bayern und Baden-Württemberg am Nationalen Bildungsrat geäußert und stattdessen einen Staatsvertrag gefordert. „Ich habe den Nationalen Bildungsrat immer kritisch gesehen“, sagte Meidinger der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). Die Bildung sei die letzte Bastion der Länder im Föderalismus.

„Es ist verständlich, dass sie diese Kompetenz verteidigen wollen und das auch sollten.“ Meidinger beklagte jedoch, dass die Länder in der Kultusministerkonferenz (KMK) „hoffnungslos zerstritten“ seien. „Jedes Land kämpft für sich, dabei sitzen die Schulminister alle im selben Boot“, sagte Meidinger. „Ein Bildungsstaatsvertrag, begleitet und vorbereitet von einem wissenschaftlichen Beirat bei der KMK, könnte ein guter Ansatz sein“, so der Lehrerpräsident. Es brauche in Deutschland kein einheitliches Bildungssystem samt Zentralabitur. „Der Bund könnte die Bildung nicht besser regeln. Wir brauchen aber mehr Transparenz und mehr Vergleichbarkeit zwischen den Ländern“, sagte Meidinger.

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