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Leopoldina fordert „konsequenteres Handeln“ in Coronakrise

Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, über dts Nachrichtenagentur

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat von der Politik ein „konsequenteres Handeln“ im Kampf gegen Corona gefordert.

Lesezeit: 1 Minuten

Halle (Saale) (dts Nachrichtenagentur) – „In den kommenden Tagen und Wochen kann die Eindämmung der Pandemie nur noch dann gelingen, wenn die Bundesländer verpflichtende und einheitliche Schutzmaßnahmen vereinbaren und durchsetzen“, sagte Leopoldina-Präsident Gerald Haug am Donnerstag. „Sie müssen bereits ab 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen verpflichtend gelten und nicht nur als Empfehlung formuliert sein.“

Getroffene Regelungen reichen nicht aus

Die am Mittwoch getroffenen Entscheidungen und aufgestellten Regelungen der Bund-Länder-Runde zur Corona-Pandemie reichen aus Sicht der Akademie nicht aus, um das Infektionsgeschehen kontrollieren und einzudämmen zu können. Die Leopoldina pocht aufgrund „absehbar exponentiell steigender Infektionszahlen“ auf einheitliche Regelungen in der Bundesrepublik. Die Akademiker verlangen von der Politik vorausschauendes Handeln, um weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft verhindern zu können.


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