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Linke und Sozialverband warnen: Hitze trifft Arme härter

Bettlerin, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Bettlerin, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Kein Geld für Urlaub, Klimaanlage oder ein Eis: Menschen mit niedrigem Einkommen belastet der diesjährige Rekordsommer stärker als Besserverdiener. Das sagen Linke und ein Sozialverband. „Körperlich anstrengende Berufe, schlecht isolierte Wohnungen und Fahrten mit der stickigen U-Bahn können Hitzestress verursachen“, sagte Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK zu „Bild am Sonntag“.

„Besonders betroffen sind Rentner. Das Geld reicht meist nicht, um der Hitze zu entkommen.“ Die Linke fordert deswegen, dass Städte mehr Parks zur Verfügung stellen. „Zehn Prozent der Fläche in jeder Stadt müssen aus für alle kostenfrei zugänglichen Grünanlagen bestehen. Bäume und andere Pflanzen schützen im Großstadt-Beton-Dschungel vor Hitzestress“, sagte Linke-Chef Bernd Riexinger zu „Bild am Sonntag“. Einen entsprechenden Plan müssten die Bundesländer mit den Kommunen ausarbeiten. SPD und Union forderte Riexinger auf, ein Programm vorzulegen, „das all denen zugute kommt, die bei 38 Grad nicht im vollautomatisch klimatisierten Benzinschlucker nach Feierabend nach Hause an den privaten Pool fahren“.

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