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Medwedew bezeichnet Urteil gegen Pussy Riot als "zu hart"

Moskau – Russlands Ministerpräsident Dmitri Medwedew hat das Urteil gegen drei Frauen der Punkband Pussy Riot als zu hart kritisiert. Die Aktion der Frauen in einer Moskauer Kirche habe ihn zwar „angewidert“, so Medwedew. Eine Bewährungsstrafe hätte allerdings im Fall der Frauen genügt.

Es sei „unproduktiv“, die Frauen weiter zu inhaftieren, erklärte Medwedew. Die drei Frauen hatten am 21. Februar bei einem sogenannten „Punk-Gebet“ in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale um Erlösung von Präsident Wladimir Putin gebeten. Die Aktivistinnen wurden daraufhin festgenommen und am 17. August zu zwei Jahren Haft wegen „Rowdytums aus religiösem Hass“ verurteilt. Das Urteil war weltweit kritisiert worden und hatte offene Zweifel an der Rechtsstaatlichkeit Russlands ausgelöst. [dts Nachrichtenagentur]

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