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24/7 Newsticker

Mehrheit der Bundesbürger begrüßt Scholz‘ Rentenpläne

Olaf Scholz, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Olaf Scholz, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger ist dafür, das Rentenniveau bis zum Jahr 2040 zu stabilisieren, auch wenn das Milliardenkosten für Steuer- und Beitragszahler verursacht. Wie das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid berichtet, bezeichneten 53 Prozent der Befragten eine Stabilisierung trotz höherer Belastungen für die Beschäftigten als richtigen Ansatz, um Altersarmut zu bekämpfen. Ein Drittel der Befragten (34 Prozent) erklärte, es sei dagegen der falsche Weg zur Bekämpfung von Altersarmut, wenn sich dadurch die Beitragszahlungen der Erwerbstätigen deutlich erhöhten.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hatte zu Wochenbeginn ein Einfrieren des Rentenniveaus bei 48 Prozent bis 2040 vorgeschlagen, die nach Expertenberechnungen zu Mehrkosten im dreistelligen Milliardenbereich führt. Besonders hoch ist die Zustimmung für Scholz‘ Plan bei den Anhängern von SPD (65 Prozent) und Linkspartei (60 Prozent). Es folgen Grüne (58 Prozent Zustimmung), Union (49 Prozent Zustimmung), FDP (44 Prozent Zustimmung) und AfD (43 Prozent Zustimmung). Die größte Ablehnung gibt es bei den Liberalen, schreibt Focus weiter. Demnach halten 52 Prozent der FDP-Wähler den Scholz-Vorschlag für den falschen Ansatz, wenn sich dadurch die Beitragszahlungen der Erwerbstätigen deutlich erhöhen. Dahinter folgen die Wähler von Union und AfD (je 41 Prozent Ablehnung), SPD und Grünen (je 28 Prozent Ablehnung) und der Linkspartei (14 Prozent Ablehnung). Kantar Emnid befragte für Focus vom 21. bis 22. August 2018 insgesamt 1011 repräsentativ ausgesuchte Wahlberechtigte. Die Fragestellung lautete: „Was halten Sie von dem Vorschlag, das Rentenniveau bis zum Jahr 2040 auf 48 Prozent des Durchschnittslohnes zu stabilisieren?“

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