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24/7 Newsticker

Missbrauchsbeauftragter Rörig kritisiert Länder

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, fordert mehr Engagement von den Ländern im Kampf gegen Kindesmissbrauch. Er hat im April den Landesregierungen empfohlen, eigene Missbrauchsbeauftragte einzusetzen, die mehr Befugnisse haben sollten als er selbst, berichtet der „Spiegel“. Wünschenswert wäre, dass dieses Amt innerhalb der Landesregierung einem Staatssekretär übertragen werde, heißt es in dem Brief.

Außerdem solle es in jeder Landesregierung einen Arbeitskreis der zuständigen Ministerien und der jeweiligen Staatskanzlei geben. Die Rückmeldungen auf seine Briefe seien „ernüchternd“ gewesen, kritisiert Rörig. Viele Länder seien „reflexartig in den Abwehrmodus“ gegangen. Vier Länder antworteten gar nicht, andere lehnten den Vorschlag ab. Baden-Württemberg, das Saarland und Nordrhein-Westfalen zeigten sich offen für die Idee, einen Landesbeauftragten zu ernennen; in diesen Ländern waren zuletzt Missbrauchsskandale bekannt geworden. Thüringen wies darauf hin, man habe bereits eine Art Missbrauchsbeauftragte. Rörig dient der Bundesregierung seit 2011 als Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs.

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