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24/7 Newsticker

Obama entschuldigt sich nach Koran-Verbrennung bei Karsai

Barack Obama

Barack Obama (Foto: Everett Collection | Shutterstock)

US-Präsident Barack Obama hat sich für die Koranverbrennung seitens der US-Truppen in Afghanistan offiziell bei Regierungschef Karsai entschuldigt.

Kabul – Nach der Koran-Verbrennung auf dem US-Stützpunkt Bagram hat sich US-Präsident Barack Obama bei dem afghanischen Präsidenten Hamid Karsai entschuldigt. In einem Brief drückte Obama sein „tiefes Bedauern“ über den Vorfall aus, teilte das afghanische Präsidentenamt am Donnerstag mit. Der US-Präsident betonte in dem Schreiben zudem, dass der Vorfall ein Versehen war und versicherte, „dass wir alle erforderlichen Schritte einleiten, um eine Wiederholung zu vermeiden“.

Trotzdem schwelen die Proteste in den afghanischen Provinzen am dritten Tag nach der Koran-Verbrennung weiter. So wurden in der ostafghanischen Provinz Nangahar zwei NATO-Soldaten und mehrere Demonstranten getötet.

Koranverbrennungen als Todsünde

Die Internationale Schutztruppe ISAF hatte Anfang der Woche eingeräumt, dass Soldaten in Bagram muslimische Schriften wie den Koran „unangemessen entsorgt“ hätten, sich dafür entschuldigt und dem Vorwurf des Vorsatzes widersprochen. Die Schändung ihrer religiösen Schrift gilt den Muslimen als Todsünde. [dts Nachrichtenagentur]

Das schreiben Andere zur Koran-Verbrennung

  • Der Westen: Erneut Tote bei Protesten gegen Koran-Verbrennung in Afghanistan
  • RP Online: Schüsse und Feuer in Kabul – Tote bei Protesten gegen Koranverbrennung
  • Deutsch Türkische Nachrichten: Nach Protesten: NATO entschuldigt sich für Koran-Verbrennung in Afghanistan
Sebastian Fiebiger
Redaktion Politik

Schön, dass es eine offizielle Entschuldigung gibt. Bislang waren die USA da, gerade wenn es um Kriegsverbrechen oder Verstöße gegen die Menschenrechte ding, eher zurückhaltend.

Andererseits frage ich mich schon, warum man nach vielen Jahren des Kriegseinsatzes in arabischen Ländern noch immer so „ungeschickt“ agiert.

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