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Ökonomen warnen Regierung vor „Klein-Klein“ beim Klimaschutz

Fridays-for-Future-Protest, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Fridays-for-Future-Protest, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Führende Ökonomen haben die Bundesregierung davor gewarnt, sich bei der Vorbereitung eines Klimaschutzpakets in Einzelmaßnahmen zu verlieren. „Es droht jetzt auch hier das Klein-Klein dieser Regierung, indem jedes Ressort irgendwas liefert und keiner die Dinge systematisch zusammenführt“, sagte der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, dem „Handelsblatt“. Ähnlich äußerte sich der Klimaökonom Ottmar Edenhofer.

„Es deutet sich im Moment an, dass die Bundesregierung alle möglichen Förderprogramme beschließen will, von denen niemand weiß, wie wirksam sie sind“, sagte der Chef des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) der Zeitung. „Wenn man ein paar schnelle Investitionen anreizen will, dann mag das in sehr begrenztem Umfang vertretbar sein.“ Am Ende müsse aber der CO2-Preis die „entscheidende Rolle“ spielen und das „überragende Element“ sein. Edenhofer sagte, es spiele keine große Rolle, ob man sich auf eine CO2-Steuer oder auf einen Zertifikatehandel mit Preisober- und Preisuntergrenzen verständige. „Auch ein Hybridsystem kann die erwünschte Wirkung erzielen“, sagte er. Hüther plädierte dafür, zur Preissteuerung eine Kombination aus Emissionshandel und CO2-Bepreisung in Betracht zu ziehen.

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