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24/7 Newsticker
Schäuble lässt EU-Ausländern Kindergeld kürzen

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesfinanzminister Schäuble will nach „Bild“-Informationen die Kindergeld-Ansprüche von EU-Ausländern drastisch beschneiden. Statt des vollen Kindergeld-Satzes soll sich die Leistung künftig an den tatsächlichen Lebenshaltungskosten im Heimatland der Kinder orientieren. Ein in Deutschland lebender polnischer Staatsbürger erhält dann für sein in Polen lebendes Kind nur noch die Hälfte des Kindergeldes: monatlich 96 Euro statt 192 Euro.

Gleiches gilt für Kinder, die in Rumänien, Bulgarien und Kroatien leben. Tatsächlich zahlt der deutsche Staat derzeit 184.655 Kindern von EU-Ausländern Kindergeld in voller Höhe, obwohl deren Kinder nicht in Deutschland leben: 86.987 Kindern in Polen, 15.310 Kindern in Rumänien, 11.865 Kindern in Kroatien und 5.555 Kindern in Bulgarien. Mit dem neuen Gesetz will der Bundesfinanzminister rund 160 Millionen Euro jährlich einsparen.

Der Entwurf Schäubles, der „Bild“ vorliegt, sieht zudem vor, dass die Kindergeldzahlungen rückwirkend nur noch sechs Monate statt wie bisher vier Jahre möglich sind. Außerdem sollen die Familienkassen künftig schneller auf die Melderegister zugreifen können, um Kindergeldmissbrauch aus dem Ausland frühzeitig zu erkennen.Für die Bemessung der Kindergeld-Sätze an den Lebenshaltungskosten im Aufenthaltsland der Kinder ist allerdings noch eine Änderung des Europarechtes nötig.

Deine Meinung?

Kommentare:
  • Anonymous

    wieso bekommen sie geld fuer kinder die in der heimat leben? als ich vor 20 jahren aus deutschland auswanderte, ins EU ausland, wurde das kindergeld versehentlich weiter bezahlt und anschliessend eingestellt und rueckzahlung der bereits erhaltenen 6 monate gefordert.

  • Interessenausgleich

    Den Run nach Deutschland lässt sich einbremsen, wenn die Ausländer denselben Satz
    an Sozialhilfe und Kindergeld bekämen wie in ihrem Herkunftsland!

  • Interessenausgleich

    Der Hang zum Gutmenschentum ist bei einem Wirtschaftseinbruch nicht mehr bezahlbar.

  • Jürgen

    Für im Heimatland lebende Kinder sollte überhaupt kein Kindergeld in Deutschland gezahlt werden, das ist Aufgabe des Heimatlandes. Auch ist der bürokratische Aufwand für jetzt angedachte Lösung viel zu hoch.

  • Anonymous

    Auf den ersten Blick scheint das nur fair und gerecht zu sein.
    Spart aber „nur“ 160 Mio. und trifft wie so oft die schwache ausländische Minderheit.
    Wäre schön wenn der Herr Schäuble die gleiche Energie darauf verwenden würde die Finanztransaktionssteuer endlich einzuführen, damit große Vermögen endlich zumindest einen kleinen Beitrag zu Haushaltskosten beitragen und nicht nur die arbeitende Schicht der Bevölkerung.
    Gleiches Engagement auch gegen die Steueroasen.
    Aber diese großen Kapitalmengen haben natürlich viel mehr Macht und Einfluss als „die paar“ Ausländer, die sich eh nicht wehren können.

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