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24/7 Newsticker

Spahn sieht noch Chancen auf CDU-Vorsitz

Friedrich Merz, Annegret Kramp-Karrenbauer und Jens Spahn, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Friedrich Merz, Annegret Kramp-Karrenbauer und Jens Spahn, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht trotz seiner schlechten Umfragewerte noch Chancen für sich auf den Parteivorsitz. „Das Rennen hat gerade erst begonnen und ist völlig offen. Ich bin gelassen und habe gute Laune“, sagte Spahn der „Bild am Sonntag“.

Die schlechten Umfragewerte sehe er „sportlich“. „Mir wurde schon öfter prophezeit, keine Chance zu haben. Das motiviert mich“, so Spahn. Der Gesundheitsminister versicherte, er werde auf alle Fälle beim Bundesparteitag im Dezember antreten und seine Kandidatur nicht vorher zurückziehen. Seine Unbeliebtheit in der Bevölkerung führt Spahn auf seine Meinungsstärke zurück. „Ich debattiere gerne, ich stehe für klare Positionen. Das macht nicht immer beliebt. Als ich 2015 im Höhepunkt der Flüchtlingskrise von `einer Art Staatsversagen` gesprochen habe, bin ich massiv kritisiert worden. Im Rückblick sage ich: Ich muss kein einziges Wort der letzten drei Jahre zurücknehmen oder korrigieren“, so der CDU-Politiker weiter. Popularität ist für Spahn nicht das entscheidende Kriterium. „Es geht jetzt darum, als CDU-Vorsitzender das Richtige zu tun, damit wir wieder stark werden. Beliebtheit allein führt noch nicht zum Erfolg.“ Spahn räumte aber auch Selbstzweifel ein. „Natürlich kenne ich Selbstzweifel“, so Spahn. Jeder Mensch mache Fehler, auch er. „Wichtig ist, daraus zu lernen. Aber ich verbiege mich nicht“, so der Gesundheitsminister. Er höre jetzt öfter, dass er „mehr lächeln“ müsse. „Dann denke ich mir: Ja, okay, aber ich fange jetzt nicht an, ein anderer zu sein. Ich bin ich, mit allen Stärken und Schwächen. Und auch ohne Dauerlächeln ein fröhlicher Mensch“, so Spahn.

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