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24/7 Newsticker
Steinmeier: Mehr Rechtsextremismus kein rein ostdeutsches Phänomen

Frank-Walter Steinmeier, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Frank-Walter Steinmeier, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hält zunehmenden Rechtspopulismus und Rechtsextremismus nicht allein für ein Problem der neuen Bundesländer. „Ich bin dagegen, Rechtsextremismus oder Rechtspopulismus als ostdeutsches Phänomen zu verstehen“, sagte Steinmeier dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagsausgaben). Wo immer sich Ablehnung der Demokratie und ihrer Institutionen breitmache, besorge ihn das, ganz gleich ob in Ost oder West.

Steinmeier sieht fast 30 Jahre nach der Wende dennoch besondere Herausforderungen in Ostdeutschland, vor allem in den ländlichen und strukturschwachen Gegenden. „Wo Busse und Bahnen nicht mehr regelmäßig fahren, Einkaufsmöglichkeiten schwinden und der Weg zum Arzt immer weiter wird, müssen wir im besonderen Maße zeigen, dass das keine vergessenen Räume sind“, so das Staatsoberhaupt. Im Zuge der deutschen Einigung habe sich das Leben in Ostdeutschland rasant verändert. „Das hat bei vielen ein Gefühl der Entwertung des bisherigen Lebens zurückgelassen“, so Steinmeier. Viele aus der Einheitsgeneration hätten plötzlich nicht nur ihre Arbeit, sondern auch ihre gesellschaftliche Verankerung verloren und es gäbe zu wenig Anerkennung für das Geleistete. „Es würde guttun, wenn dafür auch in Westdeutschland mehr Verständnis vorhanden wäre“, so der Bundespräsident.

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