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Telekom baut immer mehr Telefonzellen ab

Telekom-Logo, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Telekom-Logo, über dts Nachrichtenagentur

Bonn (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Telefonzellen in Deutschland geht weiter drastisch zurück. Das bestätigte ein Sprecher der Telekom dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben). Demnach sank sie von 120.000 im Jahr 1992 auf jetzt 17.000. „Statistisch gesehen hat jeder Deutsche mindestens einen Hausanschluss und ein Handy“, sagte der Sprecher dem RND. „Die Notwendigkeit für öffentliche Telefonzellen hat dementsprechend abgenommen.“

Allerdings gebe es „immer noch Orte mit einer hohen Nutzung, etwa Flughäfen oder Bahnhöfe“. Die Telekom spreche mit Städten und Gemeinden über den Abbau von Zellen mit einem Umsatz von weniger als 50 Euro pro Monat, so der Sprecher weiter. Diese seien gemessen an den Kosten als „extrem unwirtschaftlich“ einzustufen. Der niedrige Umsatz sei „ein klares Indiz dafür, dass der Wunsch nach einer Grundversorgung durch die Bevölkerung an dieser Stelle offensichtlich nicht mehr besteht“. Zellen, die nicht mehr gebraucht werden, werden nach Angaben des Sprechers von der Telekom verkauft. Sie kosten 600 Euro oder mehr – plus Transportkosten. Allerdings seien die früher durchweg gelben Telefonhäuschen schon ausverkauft, sagte er.

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