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Transatlantik-Koordinator nennt G7-Eklat „diplomatisches Desaster“

Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Koordinator der Bundesregierung für die transatlantische Zusammenarbeit, Peter Beyer (CDU), hat den nachträglichen Ausstieg von US-Präsident Donald Trump aus der G7-Gipfel-Abschlusserklärung als „diplomatisches Desaster“ bezeichnet. „Es ist inzwischen nicht mehr überraschend, dass Trump sprunghaft und unzuverlässig ist. Es kann sehr gut sein, dass er auch seine nachträgliche Abkehr vom Abschlussdokument wieder revidiert“, sagte Beyer der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe).

Nachdem aber mit den USA der „wichtigste Player“ jetzt erst einmal ausgeschert sei, müssten die anderen sechs Industriestaaten umso mehr zusammenhalten. „Das G7-Format muss bleiben.“ Insgesamt sei der G7-Gipfel in Kanada gut gewesen, es sei vereinbart worden, beim Thema Strafzölle auf Autos im Gespräch zu bleiben, sagte Beyer.

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