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Trittin kritisiert Asyl-„Masterplan“

Jürgen Trittin, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Jürgen Trittin, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Grünen-Politiker Jürgen Trittin hat den von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) am Dienstag vorgestellten „Masterplan“ scharf kritisiert. „Heimat-Horst macht seinem alten Spitznamen Crazy Horst alle Ehre. Er stellt einen Plan vor, der schon vollkommen obsolet ist“, sagte Trittin dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochsausgaben).

„Das ist nicht nur halsstarrig, sondern vor allem ein Affront gegen Angela Merkel und die SPD“, so Trittin. „Seehofer gefällt sich in der Rolle des Brandstifters der Großen Koalition. Diese Regierung ist ganz offenbar nicht mehr handlungsfähig“, so der frühere Bundesumweltminister. Trittin warf Seehofer eine „nationale Logik von Abschottung“ vor. „Sein Chaosplan wird eine Kette von Grenzschließungen im Süden mit sich bringen. Der Meister erweist sich als Zauberlehrling, der seinen Besen nicht mehr einfangen kann“, sagte Trittin dem RND. „Solange es keine wirklich solidarische europäische Lösung gibt, führt Abschottung nur zur Verlagerung von Fluchtrouten“, sagte der Grünen-Politiker.

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