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Tsunami in Indonesien: Mindestens 222 Tote – Steinmeier kondoliert

Frank-Walter Steinmeier, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Frank-Walter Steinmeier, über dts Nachrichtenagentur

Jakarta (dts Nachrichtenagentur) – Nach der jüngsten Tsunami-Katastrophe in Indonesien ist die Zahl der Toten auf mindestens 222 gestiegen. Das teilten die örtlichen Behörden am Sonntag mit. Über 800 Menschen wurden demnach verletzt.

Es wird befürchtet, dass die Opferzahlen noch weiter steigen werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kondolierten dem indonesischen Präsidenten Joko Widodo. „Die Nachrichten von dem verheerenden Tsunami an den Küsten von Java und Sumatra, bei dem viele Menschen den Tod fanden und noch viele mehr verletzt wurden, erfüllen mich mit tiefer Trauer“, schrieb Steinmeier. „Ich möchte Ihnen, auch im Namen meiner Landsleute, meine tief empfundene Anteilnahme aussprechen.“ Ursache für das Unglück soll ein Erdrutsch in der Sundastraße, einer Meerenge zwischen den indonesischen Inseln Sumatra und Java, gewesen sein. Das Unglück hatte sich am Samstagabend gegen 21:30 Uhr Ortszeit (15:30 Uhr deutscher Zeit) ereignet und war vermutlich durch einen Vulkan ausgelöst worden. Besonders betroffen war Lampung, eine indonesische Provinz an der Südspitze Sumatras, sowie Banten, eine indonesische Provinz im Westen Javas.

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