Virtuelle Bedrohung
Vorwurf: Russische Hacker manipulieren US-Wahlen

Manipulieren russische Hacker die US-Wahlen?

Manipulieren russische Hacker die US-Wahlen? (Foto: welcomia | Shutterstock)

Washington (dts Nachrichtenagentur) – Die USA haben Russland vorgeworfen, in Computersysteme eingedrungen zu sein, um die US-Präsidentschaftswahl zu beeinflussen. In einer am Freitag vom US-Heimatschutzministerium veröffentlichten Erklärung. hieß es, man sei überzeugt, dass die russische Regierung das Eindringen in Systeme von Personen und Institutionen – darunter politische Organisationen – angeordnet habe. Die jüngsten Enthüllungen von angeblich gehackten E-Mails auf Seiten wie DCLeaks.com und Wikleaks und durch die Online-Persönlichkeit „Guccifer 2.0“ stimmten mit den Methoden und Motivationen von Bemühungen überein, die von Russland angewiesen worden seien.

Angriffe auf Wahlsysteme

Diese Datendiebstähle und Veröffentlichungen hätten zum Ziel, den Wahlprozess in den USA zu beeinflussen. In einigen Bundesstaaten seien zudem verdächtige Aktivitäten an den Wahlsystemen festgestellt worden, die in den meisten Fällen von Servern ausgegangen seien, die von einer russischen Firma betrieben würden. Das könne jedoch nicht mit der russischen Regierung in Verbindung gebracht werden.

Kommentar:

Die Konflikte der Zukunft werden zunehmend virtuell ausgetragen. Dabei stehen – neben Meinungsmanipulation und Desinformation – auch handfeste Angriffe auf physische Infrastruktur auf dem Plan. In einer vernetzten Gesellschaft steigt die Abhängigkeit von IT-Systemen und Attacken auf Strom- und Kommunikationsnetze können erheblichen Schaden anrichten, ja sogar ganze Staaten destabilisieren.

Der Westen ist daher gut beraten, in eine leistungsfähige Cyberabwehr und eine robuste Infrastruktur zu investieren.

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