• Home
  • Magazin
  • Men
  • Blog
  • Style
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Reise
  • Stars
  • Lifestyle
  • Sport
  • Tech
  • Wissen
  • Fragen
24/7 Newsticker

Weil spricht sich gegen Hardware-Nachrüstungen aus

Autobahn, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Autobahn, über dts Nachrichtenagentur

Hannover (dts Nachrichtenagentur) – Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat sich gegen Hardware-Nachrüstungen an Dieselfahrzeugen ausgesprochen. „Hardware-Nachrüstungen an Dieselfahrzeugen sind nicht das Allheilmittel, von dem viele träumen“, sagte Weil der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe). Damit widerspricht er der Forderung von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD), die sich seit Monaten für Hardware-Nachrüstungen auf Kosten der Hersteller einsetzt.

„Wir dürfen den Autofahrern keine Hoffnungen machen, dass damit alles rasch besser werden könnte“, sagte Weil. Das sei einfach nicht der Fall. Wollte man eine solche Nachrüstung richtig machen, brauchte es je Modell und Motorentyp eine Entwicklung der optimalen Motorensteuerung; diese müssten allesamt zugelassen werden. „Der technische und zeitliche Aufwand wäre bei Millionen Fahrzeugen extrem groß, von den Kosten für die Hersteller ganz abgesehen“, sagte Weil und fügte hinzu: „Ich halte es für falsch, in rückwärtsgewandte Maßnahmen zu investieren, wenn dann Zeit und Geld fehlt, die Dieselflotte insgesamt zu erneuern.“ Er zeigte sich offen für finanzielle Anreize. „Über Nachbesserungen bei Umstiegsprämien und andere Maßnahmen der Flottenmodernisierung kann und muss man tatsächlich reden“, so der SPD-Politiker. Zudem würde man bei Hardware-Nachrüstungen wohl erst nach etwa drei Jahren Effekte bei der Luftqualität messen können, sagte Niedersachsens Regierungschef. „Die Luft aber wird schon jetzt von Jahr zu Jahr besser.“

Deine Meinung?

Kommentieren?
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading...

Weitere Artikel zum Thema:
Kommentare:
Diskutieren, Fragen & Erfahrungsaustausch:
Zu diesem Beitrag gibt es noch keine Kommentare. Schreib einen!
Dein Kommentar:
« Tötungsdelikt in Chemnitz: Tatverdächtiger kommt frei
» BDI fürchtet weitere Eskalation im US-chinesischen Handelsstreit