Stars
Michael Jackson: Hautarzt schuld an Tablettensucht?

Michael Jacksons Hautarzt Dr. Arnold Klein wird beschuldigt, seine Sucht nach Schmerzmitteln verstärkt zu haben.

Michael Jacksons Hautarzt wird beschuldigt, seine Sucht nach Schmerzmitteln verstärkt zu haben. Dr. Arnold Klein wird von den Anwälten von Dr. Conrad Murray, der sich wegen fahrlässiger Tötung des Sängers vor Gericht verantworten muss, vorgeworfen, den King of Pop in die Demerol-Sucht getrieben zu haben.

Jackson starb 2009 in der Obhut von Dr. Murray an einer akuten Propofol-Vergiftung. Nun heißt es jedoch in Dokumenten, die von seinen Anwälten eingereicht wurden, dass nicht nur er für die Sucht des ‚Thriller‘-Sängers verantwortlich sei, sondern auch Dr. Klein, der ihm das Schmerzmittel Demerol bis zu 51 Mal in den drei Monaten vor seinem Tod verschrieben hatte.

In den Gerichtsdokumenten, die der Webseite ‚TMZ.com‘ vorliegen, heißt es: „Wegen Dr. Kleins Handlungen wurde Mr. Jackson physisch und psychisch von Demerol abhängig. Mr. Jackson erhielt von Dr. Klein bis zu seinem letzten Lebenstag über mehrere Monate hinweg Injektionen von Demerol und Midazolam. Dr. Klein ist ein relevanter und ein sehr wichtiger Zeuge für die Verteidigung.“

Dr. Klein will derweil keine Informationen über seine Behandlung von Jackson preisgeben, da er damit seine Schweigepflicht verletzen würde. Die Gerichtspapiere widersprechen dieser Forderung allerdings: „Dr. Murrays Recht auf diese Information in diesem Fall überwiegt jedes Recht auf Privatsphäre wie von Dr. Klein in Bezug auf die Aufzeichnungen von Mr. Jackson gefordert, der jetzt tot ist.“

Anfang des Jahres meldete der Dermatologe Insolvenz an und behauptete, kein Vermögen mehr zu haben, was laut ‚RadarOnline.com‘ jedoch nicht der Wahrheit entspricht. Die Webseite ist sich nämlich sicher, dass der Arzt noch drei Immobilien, eine Kunstsammlung und eine Reihe von Autos besitzt, was sein Vermögen auf mehrere Millionen bringt.

Kommentieren?
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading...

Weitere Artikel zum Thema:
Kommentare:
Diskutieren, Fragen & Erfahrungsaustausch:
Zu diesem Beitrag gibt es noch keine Kommentare. Schreib einen!
Dein Kommentar:
« Studie bringt Planer von Stuttgart 21 in Schwierigkeiten
» EU warnt Deutschland vor Scheitern der CCS-Technologie